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Die Würde des Menschen ist unantastbar! Ja, das wissen wir alle. Aber was heißt das überhaupt? In welchen Situationen hat dieser Satz Bedeutung für uns alle? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler im Religionsunterricht der 10. Jahrgangsstufe auseinander und erfahren schon in der ersten Stunde dieses Themenbereichs, dass es mit der Menschenwürde gar nicht so einfach ist. Richtig kompliziert wird es dann, wenn diese Frage in Extremsituationen gestellt wird, wenn es unvorhersehbar und urplötzlich um „Leben und Tod geht“:

-          Welchen Wert hat das menschliche Leben, wenn bei einem Kind im Mutterleib eine Behinderung festgestellt wird?

-          Welchen Wert hat das Leben noch, wenn durch Technik vieles möglich scheint?

-          Welchen Wert hat das Leben eines behinderten, kranken oder gar sterbenden Menschen?

-          Welchen Wert hat denn das Leben von Fliehenden?

-          Welchen Wert hat eigentlich unsere Natur für das menschliche Leben?

Diese ethisch kniffligen Fragen wurden den Zehntklässlern in Informationsvorträgen und Diskussionen von außerschulischen Experten beantwortet. In diesem Jahr konnte die Fachschaft Religion Herrn Prof. Dr. Scharl, Chefarzt am Klinikum in Amberg, Frau PD Dr. Hackl, Oberärztin vom Universitätsklinikum Regensburg, Frau Pfarrerin Friedrich und Frau Lang vom Kriseninterventionsteam, Frau Kagerer, Pflegedienstleitung von Pallicura, Frau Reinhardt, Integrationsbeauftragte des Landkreises Schwandorf, Herrn Kimmerl vom Bund Naturschutz sowie Herrn Winkler und Herrn Beutner der Loew’schen Einrichtung in Wernberg für den „Tag für das Leben“ gewinnen. Sie alle gaben ihre praktischen Erfahrungen und ihr Expertenwissen an die Schülerinnen und Schüler weiter, denen die eine oder andere Geschichte schon an die Nieren ging. Die Zehntklässler wiederum traten dann als Experten in ihren Klassen auf und diskutierten das Thema ihres Workshops mit den Mitschülern, so dass jeder Jugendliche am Ende die Frage „Dürfen wir alles, was wir können?“ – wie es im Lehrplan so eingängig heißt – für sich begründet beantworten kann. Das zumindest ist der Wunsch der Religions- und Ethiklehrer, die vom Wert dieser Veranstaltung überzeugt sind.

 

Manuela Schwarzhuber (für die Fachschaften Religion und Ethik)


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