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Zwei Wochen lang ist die bilinguale Wanderausstellung "Jüdische Spuren im bayrisch-böhmischen Grenzgebiet" von Herrn Hermann Höcherl und Herrn Karl W. Schubsky zu Gast an der Naabtal-Realschule Nabburg. Direktorin Frau Hannelore Reil-Heining freute sich sehr, dass sich zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung mit Herrn Hermann Höcherl zahlreiche Ehrengäste eingefunden hatten: stellv. Landrat Herr Arnold Kimmerl, Herr Bürgermeister Armin Schärtl, Herr Josef Götz, ehem. Stadtrat und Beauftragter der städtischen Partnerschaft mit Horšovský Týn, die Vorsitzende des Elternbeirats, Frau Fischer, Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe sowie die Lehrkräfte Frau Elisabeth Schneider und Herr Johannes Doleschal, die die deutsch-tschechischen Aktivitäten an der Naabtal-Realschule initiieren, koordinieren und organisieren.

Direktorin Frau Reil-Heining verwies in ihrer Ansprache auf die Rolle, die das Judentum in der Geschichte vor allem auch in Nabburg spielte. Der Direktorin ist es sehr wichtig, dass das Geschehene nicht in Vergessenheit gerät, weshalb auch Frau Prof. Rosenberg alljährlich von der Fachschaft Geschichte eingeladen wird und der Schicksale jüdischer Nabburger Familien bei den Stolpersteinen im Beisein der Schülerinnen und Schüler gedacht wird. Nach den Grußworten des stellv. Landrats Arnold Kimmerl leitete ein Klavierstück des Schülers Timo Rauch zur Festrede von Journalist Hermann Höcherl über. Er ist zusammen mit Karl W. Schubsky Initiator der Ausstellung. Herr Höcherl machte deutlich, dass mit der Ausstellung Wissen um die uralte Geschichte der Juden in der Grenzregion Bayern-Böhmen vermittelt werden soll. So soll die Toleranz gegenüber Mitmenschen gefördert werden, die einer anderen Nation oder einer anderen Religion angehören oder schlicht etwas "anders" sind als die breite Mehrheit. Zudem soll die Ausstellung dazu animieren, die gezeigten Orte aufzusuchen und sie mit ihrer Geschichte, aber auch in der Zukunft zu sehen. Abschließend führte Herr Höcherl durch die Ausstellung und beantwortete kompetent alle Fragen.

In den folgenden Wochen werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Geschichtsunterrichts die deutsch-tschechische Ausstellung besuchen und auf "Spurensuche" im bayrisch-böhmischen Grenzgebiet gehen.

 

                                                                                                                                                                                                                                 Elisabeth Schneider