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Förderpreis MINT²¹ – In bayerischen Realschulen wird getüftelt 

Kultusstaatssekretär Kreuzer verleiht gemeinsam mit vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt und dem stellvertretenden Geschäftsführer des bbw Michael Mötter acht erfolgreichen Realschulen den „Förderpreis MINT²¹


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MÜNCHEN. „Förderpreis MINT²¹ “ – dahinter steckt die Idee, bayerische Realschulen, die sich im Rahmen der MINT²¹-Initiative besonders um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) bemühen, auszuzeichnen. Kultusstaatssekretär Thomas Kreuzer zeigte sich bei der Verleihung des „Förderpreises MINT²¹“ beeindruckt von den Projekten der Schülerinnen und Schüler: „Ihr programmiert Roboter, die Golf spielen können, entdeckt durch eigenes Erforschen Naturgesetze und gebt euer Wissen an Grundschüler weiter – das ist innovativer Unterricht in Naturwissenschaften. Die Realschule entwickelt ihren Unterricht auf besonders zukunftsrelevanten Feldern weiter: Der MINT-Bereich ist ein solches Feld.“

Die acht Preisträgerschulen sind:

  • Staatliche Realschule Marktheidenfeld
  • Naabtal Realschule Nabburg
  • Heinrich-Campendonk-Realschule Penzberg
  • Städtische Veit-Stoß-Realschule Nürnberg
  • Staatliche Realschule Ebermannstadt
  • Staatliche Realschule Arnstorf
  • Staatliche Realschule Bobingen
  • Johann-Rieder Realschule Rosenheim

 

Michael Mötter, stellvertretender Geschäftsführer des bbw, betont: "Durch die MINT²¹-Initiative werden die mathematisch-naturwissenschaftlich Fähigkeiten  enorm gefördert. Immer wieder faszinierend ist es, wie kreativ und zielführend engagierte Schulen neue Wege finden."

Kultusstaatsekretär Kreuzer erläutert: „Die MINT²¹-Initiative hat das Ziel, unsere Schülerinnen und Schüler früh an die Naturwissenschaften des 21. Jahrhunderts heranzuführen. Erstmalig vergeben wir einen Förderpreis für die vielversprechendsten Projektideen in den bisher 32 MINT²¹-Schulen.“

„Laut der aktualisierten vbw-Studie ‚Arbeitslandschaft 2030’ werden in Bayern bereits 2015 rund 520.000 Fachkräfte fehlen. In der Metall- und Elektroindustrie ist der Fachkräftemangel jetzt schon spürbar. Vor diesem Hintergrund brauchen wir mehr Schüler und vor allem Schülerinnen, die das Wahlpflichtfach I, also den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig wählen. Realschul-Absolventen haben sehr gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der M+E-Industrie mit ausgezeichneten Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Rund die Hälfte der Auszubildenden in der bayerischen M+E-Industrie sind Realschul-Absolventen. Die MINT²¹ -Initiative an Bayerischen Realschulen ist aus Sicht der Wirtschaft genau der richtige Ansatz, um Interesse an diesen Fächern zu wecken“, so der Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Bertram Brossardt.

 

Acht Preisträgerschulen haben bei der Veranstaltung auf der Bühne ihre MINT-Maßnahmen präsentiert und durften sich über ein Preisgeld von 500,00 € freuen. Kultusstaatssekretär Kreuzer: „Mit dem Förderpreis wollen wir unsere Anerkennung der Kreativität der Schulen zum Ausdruck bringen und gleichzeitig die Weiterentwicklung der MINT-Kompetenzen an den Bayerischen Realschulen anregen.“

Auf dem im Anschluss an die Preisverleihung abgehaltenen Marktplatz der MINT-Projekte haben die 32 MINT21-Projektschulen aus den acht MB-Bezirken ihre Projektmaßnahmen eindrucksvoll vorgestellt.

 

In acht regionalen Netzwerken erproben derzeit im Rahmen der MINT²¹-Initiative 32 Realschulen Maßnahmen, um dort die Anzahl von Schülerinnen und Schülern, die sich für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Zweig entscheiden, zu erhöhen. Außerdem arbeiten die Schulen an der Steigerung der Unterrichtsqualität in den MINT-Fächern.

 

Die Maßnahmen zur MINT-Förderung werden von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft  e. V. unterstützt.

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Sylvia Schnaubelt

 

stellv. Pressesprecherin

089 2186-2518